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05. Oktober

Song des Tages https://t.co/mdj4aRh4WT #56k #modem

360 days ago

Ein Quadrocopter-Flug in der Agentur sollte zur verpflichtenden Kreativpause werden! #Feierabend #quadcopter #ZMR250

458 days ago

Übrigens haben wir auch ein #webspecial für Schunk Sinter Metals gemacht. https://t.co/rKudvK5Vvw Viel Spaß beim Erkunden!

471 days ago

Die erste Schunk-Unternehmenswebsite ist online: https://t.co/bKBlzR8oZK

471 days ago

Dann mal einen guten Start in eine neue und produktive Woche!

475 days ago

Wir haben einen Rundflug um die Agentur gewagt. Erste Ausschnitte gefällig? Dann hier lang: https://t.co/WRSD2xmWJY #agentur #ideenhaus

486 days ago
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3D-Druck

Die Zahl der Kunden, mit denen wir Produktdesigns erarbeiten, steigt zurzeit stark an.

Im Zuge dieser Designprozesse ist es oft sinnvoll, mit Prototypen zu arbeiten. Zusätzlich ist es für unsere Kunden reizvoll, Produkt- oder Anlagenvisualisierungen mit plastischen Modellen zu realisieren. Um diese ggf. auch im Haus fertigen zu können, wurde unsere derzeit entstehende Werkstatt um einen 3D-Drucker erweitert.

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Einige unserer Mitarbeiter brachten schon Vorerfahrung im 3D-Druck mit und so konnten wir uns nach ein paar erfolgreichen Gehversuchen schnell an Prototypen für unsere eigene Produktentwicklung „Xava“ heranwagen. Zunächst wurde ein Modell im Maßstab 1:3 gedruckt, um die generelle Formensprache und z.B. die Möglichkeiten für Befestigungen zu prüfen. Dieses erste Modell wich von der Materialgestaltung noch deutlich vom geplanten Original ab, welches zu einem großen Teil aus Holz bestehen wird. Mittlerweile gibt es dafür durch verschiedene Holzfilamente Abhilfe. Als Filament bezeichnet man die „Schnüre“, die ein herkömmlicher FDM-3D-Drucker schmilzt und schrittweise auf einer Bauplattform übereinander aufträgt, bis das fertige Modell entsteht. Diese bestehen aus einer Mischung von Kunststoff (PLA) und Holz.

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Ein paar Testdrucke mit verschiedenen Einstellungen waren für dieses besondere Material notwendig, aber nach kurzer Zeit konnten wir den Druck für den Prototyp im Maßstab 1:1 vorbereiten. Da die Größe des Prototyps den Bauraum des Druckers (ca. 20x20x30 cm) weit übersteigen würde, musste das 3D-Modell zunächst in druckgerechte Teile zerlegt werden. Hier wurde darauf geachtet, das Modell nicht einfach zu zerschneiden, sondern Auflageflächen für den späteren Zusammenbau zu schaffen.

 

Ersatzteile aus dem 3D Drucker

 

Eine lange Zeit ungenutzte Kamera aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts konnten wir kürzlich wieder flottmachen – am Stativ war eine Befestigung abgebrochen. Kurzerhand nahmen wir Maß an einer intakten Variante des Bauteils und modellierten ein Ersatzteil in 3D. Nach wenigen Minuten entstand dieses dann aus Kunststoff im 3D-Drucker und fügte sich schließlich perfekt an der entsprechenden Stelle im Stativ ein.

 

Ausblick

 

Die Entwicklung von 3D Druckern geht rasant voran, so können immer genauere und trotzdem schnellere Objekte erstellt werden. Außerdem erweitert sich das Spektrum der Materialien, hier gibt es elastische, natürlichere, hochfeste oder metallartige Varianten für Anwendungszwecke auch jenseits von Prototypen oder reinen Anschauungsmodellen. Wir bleiben am Ball!