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24 days ago

Das erste #iPhone6 müsste "eigentlich" heute noch eintreffen! Aber die Post will nicht so recht... #abwartenundteetrinken

42 days ago

Das Netz ist mächtig. http://t.co/SaXjDJMkKc #socialmedia #branding #airbnblogo

101 days ago

Was für ein Spiel! 7:1 gegen Brasilien ... Die 10 besten Reaktionen: http://t.co/Zegf9seKLo #WM2014 #schland

114 days ago

Das passiert in einer durchschnittlichen "Facebook-Minute" http://t.co/l3vxGqILa9 #facebook #socialmedia #online

116 days ago

"In 10 Jahren ist die Smartphone-Ära vorbei". Na ob das mal stimmt! http://t.co/9IEtuGmawx #mobile

123 days ago
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Wie nimmt man PR-Menschen die Angst vor dem Social Web?

Twitter wird von vielen Unternehmen genutzt

So ein Social Media Workshop ist doch eine heilsame Angelegenheit. Man wird wieder geerdet und sieht die Welt aus analogen Augen. Was für den Digital Native selbstverständlich ist – nämlich der Dialog auf Augenhöhe – ist für den Kommunikationsverantwortlichen, der mit Oneway-Kommunikation in Zeitung, PR und Anzeigen groß geworden ist, ein großes Abenteuer. Und er hat Angst. Angst in aller Öffentlichkeit Fehler zu machen. Darum meine rhetorische Frage ins große Web 2.0 hinein: Wie nimmt man diese Angst vor Kontrollverlust?

 

Nun könnte man sagen, dass Leben ist lebensgefährlich. Aber ganz so einfach will ich es mir nicht machen. Reaktionen wie Skepsis, Ablehnung, Trotz und selbst Angst sind vollkommen normal, wenn man über einen fundamentalen Wandel in seiner Kommunikationsstrategie nachdenkt.

 

Klar ist aber auch der ROI, der „Risk of Ignorance“ wie Mirko Langees genannt hat, ist deutlich größer als die berechtigte Frage nach dem Return of Invest. Und letztere wird in der klassischen Kommunikation auch nicht hinterfragt. „Tausende von Euro für eine Imageanzeige?! Was kriege ich dafür? Wer liest das? Bei wem löst es eine Reaktion aus?“ Keine Ahnung. Aber das haben wir schon immer so gemacht.

 

Wie lernen Kinder laufen?

Wie lernen Kinder laufen? Indem sie ihre „Angst“ vor dem Fallen überwinden. Anders gesagt: Das Fallen, das Fehlermachen, ist ein wichtiger Bestandteil des Laufenlernens. Und Kinder gehen das Risiko ein, weil sie damit neue Ziele erreichen. Ihren Wirkungskreis erweitern. So ist das auch mit Twitter, Facebook und anderen sozialen Netzwerken. Nur leider gibt es im Web 2.0 keine Mama und keinen Papa, die uns an die Hand nehmen, und uns ständig Mut zusprechen. Im Social Web muss man die ersten zaghaften Schritte selbst unternehmen.

 

Aber man kann sich schützen!

Man muss ja nicht gleich den Freiflugschein auf Facebook machen. (Auch wenn die aktuelle Dominanz von Facebook in Deutschland uns das glauben machen will.)

 

Mit Corporate Blog anfangen

Meine Empfehlung: Lieber den ersten Schritt mit einem (internen) Corporate Blog machen. Fast alle Teilnehmer des Social Media Workshops sind für eine Website verantwortlich, die mit einem Content Management System gepflegt wird. Ein Blog ist dem nicht unähnlich, hat aber zwei elementare Eigenschaften: 1. die Kommentarfunktion. 2. den RSS-Feed. Und mit diesen beiden Funktionen ist der erste Schritt vom Monolog zum Dialog gemacht.

 

Der nächste Schritt ist das Zuhören. „Dialogorientierte Öffentlichkeitsarbeit erfordert ein noch genaueres Hineinhören in den Markt der Meinungen, …“ wie Bernhard Jodeleit in seinem Buch Social Media Relations schreibt.

 

Wer mitreden will, muss zuhören

Wenn ich wissen will, was meine Wettbewerber, Kunden und Mitarbeiter machen, muss ich als Kommunikationsverantwortlicher rein in relevante soziale Netzwerke wie Xing und das Nachrichtenmedium Twitter. Man muss ja nicht gleich selber wie ein Wilder Kurznachrichten und Statusmeldungen verbreiten. Erst mal anmelden, einige relevante Kontakte knüpfen und dem Gespräch lauschen. Dazu muss ich gar nicht immer auf den Netzwerken eingeloggt sein. Dank RSS-Feeds landen alle Updates in meinem Reader.

 

Fazit

Mit dem Einzug von sozialen Netzwerken in die Kommunikation hat ein Paradigmen-Wechsel stattgefunden:vom klassischen Anbieter von Information (Monolog) zum Nachfrage-Modell (Dialog) Ersteres konnte weitestgehend kontrolliert werden, letzteres nicht. Aber es ist Realität und wir müssen uns damit befassen. Der Einfluss von Social Media zwingt sogar das mächtige Google dazu, seinen Suchalgorithmus anzupassen.

 

 

Moderne Kommunikations-Hubs wie Mashable gehen sogar einen Schritt weiter und lassen den Leser die gesamte Information nach seinen individuellen Bedürfnissen filtern.

 

Zu guter Letzt das Wichtigste: Spaß

Die Kommunikation mit Menschen macht Spaß. Sich mitzuteilen ist ein Grundbedürfnis und darum sind soziale Netzwerke so extrem erfolgreich. Dazu noch zwei Video-Statements von meiner 21-jährigen Cousine, die gerade aus Australien zu Besuch und mit dem Social Web großgeworden ist…

 

 

Und ein Interview mit meiner Mutter, die sich mit über 60 Jahren erstmals damit beschäftigt hat.

 

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