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Der War for Talents tobt erbittert. Aber wir sind gerüstet.

12. Juli

Ein Quadrocopter-Flug in der Agentur sollte zur verpflichtenden Kreativpause werden! #Feierabend #quadcopter #ZMR250

72 days ago

Übrigens haben wir auch ein #webspecial für Schunk Sinter Metals gemacht. https://t.co/rKudvK5Vvw Viel Spaß beim Erkunden!

84 days ago

Die erste Schunk-Unternehmenswebsite ist online: https://t.co/bKBlzR8oZK

84 days ago

Dann mal einen guten Start in eine neue und produktive Woche!

88 days ago

Wir haben einen Rundflug um die Agentur gewagt. Erste Ausschnitte gefällig? Dann hier lang: https://t.co/WRSD2xmWJY #agentur #ideenhaus

99 days ago

Die buhl-PaperTown entführt den geneigten Interessenten in eine Welt aus Faserformteilen. Viel Spaß beim Entdecken! https://t.co/e6L6PIZ6FI

99 days ago
1949

Einsatzgebiete von Microblogging in Unternehmen – Teil 1 von 4

Darüber, dass sich der Microblogging-Dienst Twitter auch für Unternehmen nutzen lässt, haben wir bereits berichtet. Nun heißt es Butter bei die Fische. In dieser vierteiligen Serie zeigen wir an konkreten Beispielen, wie kleine Texte große Wirkung haben können.



Immer mehr Neuregistrierungen bei Twitter

Was in den USA bereits alltäglich ist, befindet sich in good old Germany noch in den Kinderschuhen. Eines aber ist sicher: Die Nutzerzahlen von Microblogging-Diensten, allen voran Twitter, explodieren. Die Zeit ist reif, Microblogging im unternehmerischen Umfeld einzusetzen. Der Nutzen teilt sich dabei in zwei Einsatzgebiete: Dem internen und dem externen Einsatz.

Heute beleuchten wir zunächst den internen Nutzen von Corporate Microblogging (Wissensmanagement, Networking, Unternehmenskommunikation, Berichterstattung, Verbreitung der Unternehmenskultur, Projektmanagement, Betriebliches Vorschlagswesen). Eine ausführliche Darstellung des externen Nutzen (Marketing, Monitoring, CRM, Krisenmanagment, Verkauf und Recruiting) folgt in den nächsten Tagen. Als Einführung in die Thematik empfehlen wir den Blog-Artikel „Corporate Twitter – Zwitschern für den Unternehmenserfolg„.

 

Interner Einsatz

Microblogging-Dienste müssen nicht zwangsläufig dafür verwendet werden, um Meldungen in die große weite Welt zu schicken. Auch im unternehmensinternen Einsatz kann Microblogging gute Dienste leisten. Obwohl Twitter die Möglichkeit bietet, den Kreis der Follower einzuschränken, ist zunächst zu überlegen, ob dies die richtige Plattform ist. Schließlich sollen interne Informationen tunlichst nicht das Unternehmen verlassen. Also ein KO-Kriterium für Microblogging? Mitnichten! Zum einen bieten andere Anbieter (z.B: Yammer) wesentlich bessere Schutzmechanismen und zum anderen lassen sich Microblogging-Dienste auch in einem abgekapselten Netzwerk (sog. DMZ) installieren. Die Nutzung ist dann auf das Unternehmensnetzwerk beschränkt und vor externen Zugriffen geschützt. Bleibt die Frage, wie Microblogging für die interne Kommunikation verwendet werden kann.

 

Wissensmanagement

Auch wenn 140 Zeichen auf den ersten Blick für ein umfassendes Wissensmanagment zu wenig erscheinen, können sie den Wissenstransfer zumindest unterstützen. Eine interessante neue Erkenntnis, ein Anteasern eines Intranet-Artikels, ein Link auf eine geänderte Seite des Unternehms-Wikis. All das ist möglich. Solche Kurznachrichten sind schnell geschrieben und schnell gelesen, so dass Know-How rasch verbreitet wird.

 

Networking

Gerade in großen Konzernen ist die Frage, wer für welches Themengebiet verantwortlich ist, nicht immer leicht zu beantworten. Das Problem: Es gibt Experten im Unternehmen, aber keiner kennt sie. Konversation über Microblogging kann unternehmensweit mitgelesen werden. So stellt sich schnell heraus, wer der richtige Mann/die richtige Frau bei der Frage zu einem bestimmten Thema ist.
Wäre es nicht auch hilfreich zu erfahren, dass ein anderer Kollege (aus einer anderen Abteilung / einer anderen Niederlassung / einem anderen Land) schon einmal an einem ähnlichen Projekt gearbeitet hat oder zeitgleich versucht, dasselbe Problem zu lösen? Microblogging schafft nützliche Netzwerke.
Reputation ist in diesem Zusammenhang ein weiteres Stichwort. Finden Sie die Superspreader im Unternehmen. Das sind die Mitarbeiter, die über viele nützliche Kontakte verfügen. Diese Kontakte lassen sich sinnvoll nutzen, um Knowhow, das bereits im Unternehmen existiert, nicht erneut erwerben zu müssen.

 

Unternehmenskommunikation

In jedem Unternehmen gibt es viele kleine Nachrichten, die es in der Belegschaft zu verbreiten gilt. „Wasser wird abgestellt. Toilette sollte von 10:00 bis 10:15 nicht benutzt werden“, „Klaus ist seit heute ausgebildeter Ersthelfer.“ Oder „Wegen Bauarbeiten ist der Ausgang Ost heute gesperrt!“. Microblogging ist für diese Art der kurzen Bekanntmachung geradezu prädestiniert.

 

Berichterstattung

Die Nutzung des Microblogging-Dienstes über SMS ermöglicht es, von überall über aktuelle Geschehnisse zu berichten. Egal ob Meetings, Messen oder Konferenzen. Wissen kann schnell an Kollegen kommuniziert werden.

Beispiel: conceptionblog twitterte live von der CeBIT 2009.

 

Verbreitung der Unternehmenskultur

Gerade neue Mitarbeiter kennen das Problem: Man fühlt sich fremd. Wen frage ich bei welchem Problem, wie geht dieses oder jenes, wie verhalte ich mich in welcher Situation? Der Fragenkatalog eines Neueinsteigers ist groß und zur produktiven Höchstleistung gelangt man erst nach und nach. Die Erkenntnis, dass Konversation in diesem Fall Abhilfe schafft, ist nicht neu. Warum aber nicht auch über den Microblogging-Kanal? Die Vorteile: Die Frage erreicht einen größeren Empfängerkreis und Mitteilungen bleiben bestehen. Nicht nur Papier, sondern auch der digitale Gesprächskanal ist geduldig. Viele Fragen dürften nicht neu sein. Und wenn doch, dann wird dadurch der Fragen-Antwort-Katalog für neue Kollegen stetig vergrößert.
Persönliche Kommunikation hilft darüber hinaus, dass sich Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifizieren. Somit hilft Microblogging langfristig Unternehmenskultur zu verinnerlichen und selbst zu prägen.

 

Ausblick

Morgen geht’s weiter. Dann wird der Einsatz von Microblogging in den Bereichen Projektmanagement und betriebliches Vorschlagswesen unter die Lupe genommen. Außerdem wird auf die Frage eingegangen, welche Vorteile Microblogging gegenüber einer herkömmlichen Intranet-Lösung besitzt. Ab Mittwoch widmen wir uns dann den externen Anwendungen Marketing, Monitoring, CRM, Krisenmanagment, Verkauf und Recruiting.

Alle Teile der Serie „Einsatzgebiete von Microblogging in Unternehmen“ im Überblick:

Teil 1:
Interner Einsatz: Wissensmanagement, Networking, Unternehmenskommunikation, Berichterstattung, Verbreitung der Unternehmenskultur

 

Teil 2:
Interner Einsatz: Projektmanagement, Betriebliches Vorschlagswesen, Warum nicht einfach ein Intranet?

 

Teil 3:
Externer Einsatz: Marketing, Monitoring / Marktforschung, CRM

 

Teil 4:
Externer Einsatz: Krisenmanagement, Verkauf, Recruiting

 

Powerpoint-Version:
Die komplette Blogreihe als PPT in englischer Sprache.

 

Corporate Twitter – Zwitschern für den Unternehmenserfolg:
Einführung in die Twitter-Thematik

Die Serie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sicherlich gibt es noch weitere interessante Einsatzgebiete und Geschäftsideen im Bereich Microblogging. Ergänzungen und Diskussionen sind herzlich willkommen.

 

Den conception-Blog gibt es übrigens auch bei Twitter: @conceptionblog. Der Autor twittert unter @derlangemarkus.