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Das erste #iPhone6 müsste "eigentlich" heute noch eintreffen! Aber die Post will nicht so recht... #abwartenundteetrinken

35 days ago

Das Netz ist mächtig. http://t.co/SaXjDJMkKc #socialmedia #branding #airbnblogo

94 days ago

Was für ein Spiel! 7:1 gegen Brasilien ... Die 10 besten Reaktionen: http://t.co/Zegf9seKLo #WM2014 #schland

107 days ago

Das passiert in einer durchschnittlichen "Facebook-Minute" http://t.co/l3vxGqILa9 #facebook #socialmedia #online

109 days ago

"In 10 Jahren ist die Smartphone-Ära vorbei". Na ob das mal stimmt! http://t.co/9IEtuGmawx #mobile

116 days ago
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B2B Online Monitor 2011

Social Media, ja – aber bitte ohne das Social

Mitte Februar ist der B2B Online Monitor 2011 erschienen – und hat in der Blogosphäre nur ein müdes Gähnen hervorgerufen. Dabei sind die Ergebnisse der Umfrage von insgesamt 220 Kommunikationsverantwortlichen eine schallende Ohrfeige für die gesamte B2B-Branche. So heißt es im Executive Summary:

„Das Internet ist immer noch mehr Informationsquelle als Kommunikationsmedium, und durch mangelnde Dialogbereitschaft liegen Potenziale gerade in den Social Media brach.“ Autsch.

 

Verpassen die deutschen Mittelständler den Trend?

„Werdet endlich erwachsen“ – Reaktionen von Bloggern
Thomas Pleil kommentiert die ernüchternden Ergebnisse des B2B Online Monitors mit den Worten: „Der Untertitel Verantwortliche zwischen Wunsch und Wirklichkeit passt nahtlos zu meinen Eindrücken.“ Karsten Füllhaas spricht von einer „hohen Diskrepanz zwischen persönlicher Nutzung [...] und dem Einsatz im Unternehmen.“ Und Uwe Knaus, der bei der Daimler AG für den Corporate Blog und die Social Media Strategie verantwortlich ist, bringt es noch trockener auf den Punkt.

 

Was nichts kostet, ist auch nichts wert.

Alle finden es gut, aber wollen nichts dafür ausgeben

Zwar stimmen 92 % der Befragten zu, dass Social Media in den kommenden drei Jahren zu einem wesentlichen Baustein in der Kundenkommunikation wird. Aber die Budgets werden NICHT an die steigende Bedeutung angepasst. Im Gegenteil: Zwei Drittel der B2B-Unternehmen stellen weniger als 5 % des Etats für Social Media-Aktivitäten zur Verfügung. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.

 

Was soll man dazu noch sagen? Hinsetzen. Sechs!

 

Ziele der Online- und Social Media Kommunikation; Quelle: B2B Online-Monitor 2011

Falsches Verständnis von Social Media

Eine Differenzierung vom Wettbewerb und Positionierung als Technologieführer kommt nicht von allein, sondern indem man Themen gezielt besetzt und online einen wirklichen Dialog führt. Das kostet Zeit, Ressourcen und Geld. Zu diesen Kommunikationsinvestitionen sind die meisten B2B-Unternehmen offensichtlich nicht in der Lage.

 

Schlimmer noch: Die primären Ziele wie Steigerung der Markenbekanntheit (67 %) etc. zeigen, dass das Dialog-Potential von Social Media zum Management der Kundenbeziehungen (nur 49 %) und zur Verbesserung der internen Zusammenarbeit (gerade mal 12 %) noch immer nicht begriffen wurde.

 

Aufmunterung durch Erfolgsbeispiele

Aber es gibt auch erfreuliche Ausnahmen, wie folgende Interviews im B2B Online Monitor 2011 zeigen:

 

  • René Will betont: „Wir-Gefühl und eine von Offenheit geprägte Unternehmenskultur sind unabdingbar für einen vertrauensvollen Einsatz moderner Kommunikationsmöglichkeiten.“
  • Charles Schmidt weiß aus eigener Erfahrung: „Authentizität und Geschwindigkeit – das sind die beiden wichtigsten Schlagworte im Social Web.“ Statt ineffizienter Genehmigungsschleifen fordert er einen Wandel in der Unternehmenskultur „hin zu mehr Offenheit und Flexibilität“.
  • Jan Westerbarkey unterstreicht die Wichtigkeit der Dialogkultur im Social Web. Er schafft Freiräume für seine Mitarbeiter, damit diese als Markenbotschafter tätig werden können. Seine Botschaft lautet: „Nehmen Sie Ihre Mitarbeiter ernst und nutzen Sie Ihre vielfältigen Fähigkeiten.“
 

„Auf eigene Stärken besinnen!“ Fazit von Marco Fischer

In einer Pressemitteilung zum B2B Online Monitor 2011 spricht Marco Fischer Klartext: „In der Theorie wissen die Verantwortlichen in den Unternehmen um die Potenziale digitaler Kommunikation. Gleichzeitig fehlen ihnen aber Ansatzpunkte und Ressourcen, um diese auch nutzbringend für ihr Unternehmen einzusetzen. [...] Die Unternehmen sollten sich auf alte Stärken besinnen: Schon immer war der intensive direkte Kontakt mit den Kunden im B2B-Segment besonders wichtig. Online-Kommunikation und Social Media bieten die Möglichkeit, diese zielgerichtete und persönliche Kundenansprache zeitgemäß und effizient zu gestalten.”

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

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